Interview mit dem Teamleiter und langjährigen Mitarbeiter Hermann Arya

Hermann Arya, seit 2006 bei der TID Informatik GmbH (TID) als Projektmanager (PM) tätig, weiß, worauf es im Projektmanagement ankommt. Er ist Profi in seinem Bereich und kennt die Aufgaben eines PMs, der beim Kunden mit dem CATALOGcreator®, der Standardsoftware für elektronische Ersatzteilkataloge und Service– Informationssysteme, arbeitet. Er berichtet von seinen Erfahrungen und gibt spannende Einblicke, wie sich das Berufsfeld aus seiner Sicht speziell bei der TID entwickelt hat.

Wie sieht der „klassische“ Arbeitsalltag eines Projektmanagers bei der TID Informatik aus?

Bevor ich die Frage beantworten kann, möchte ich vorausschicken, dass Projektmanager nicht gleich Projektmanager ist. Ich würde hier eher von „Consulter“ sprechen. Unsere Aufgaben sind breit gefächert und man muss sich bei jedem neuen Projekt neuen Anforderungen stellen. Die Kunst ist es, genau auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden einzugehen. Wir beraten beispielsweise unsere Kunden individuell hinsichtlich des Einsatzes des CATALOGcreator® und besprechen Spezifikationen. Hierbei muss sowohl extern, also mit dem Kunden, als auch intern, also mit Entwicklern und dem Professional Service, koordiniert werden. Man ist sozusagen die Schnittstelle zwischen „intern“ und „extern“. Dazu ist es natürlich wichtig, Einblicke in die jeweiligen Bereiche, die Software CATALOGcreator® und die vielen Einsatzmöglichkeiten zu haben, um gewisse Schritte vorab einschätzen zu können. Nur so kann ein Projekt zielführend geplant und umgesetzt werden.

Die TID ist kein Großunternehmen, bei dem eine strenge Trennung der Abteilungen möglich ist. Der Vorteil ist, dass man es mit keinem „produktfremdem“ Projektmanager zu tun hat, sondern weiß, dass bei der Planung des Projektes Produkt und Projekterfahrung gleichermaßen einfließen. Diese aktive Beteiligung der PMs in den Projekten schätzen unsere Kunden in der Zusammenarbeit sehr. Moderieren, Beraten, Koordinieren und PoCs (Proof of Concepts) planen gehören also zum Berufsalltag eines PM bei der TID.

Beim PM-Forum 2018, einer Tagung für Projektmanager, konnten Sie und eine Kollegin neue, spannende Informationen sammeln und sich mit „Gleichgesinnten“ austauschen. Welche Erkenntnisse waren für Sie am interessantesten?

Der Unterschied zwischen „externen“ und „internen“ Projektmanagern ist zwar offensichtlich, wurde mir aber bei der Tagung nochmals vor Augen geführt: der Erfahrungsschatz und das Wissen rund um das Thema CATALOGcreator® macht ein erfolgreiches Projekt in unserem Fall aus. Natürlich ist es unabdingbar, dass ein Projektmanager Wissen und Erfahrung im (Risiko- & Stakeholder-) Management mitbringt, aber die beratende Rolle darf nicht unterschätzt werden.

Durch ein Rollenspiel konnten wir praktischerweise in Erfahrung bringen, welche Schritte im Projektmanagement uns weiterbringen werden. So lernt man ständig dazu und entwickelt sich weiter.

Dennoch ist es uns bei der TID auch wichtig, beide Seiten zu betrachten. Daher sind wir bemüht, stärker im klassischen Projektmanagement zu werden und durch Kommunikationstrainings unsere Kompetenzen zu stärken, um ideal auf die Kundenanforderungen eingehen zu können.

Wie und durch was haben sich die Aufgaben und Schwerpunkte eines PM bei der TID verändert?

Kein Projekt läuft mehr ohne Schnittstellen. Breites systemübergreifendes Wissen ist gefragt. Es kommen ständig neue Anforderungen, wobei man offen für Neues und wissbegierig sein muss. Ich persönlich finde das äußert spannend. Auch nach 12 Jahren im Projektmanagement lerne ich bei jedem neuen Projekt dazu – ohne Ausnahme.

Dadurch, dass die Projekte immer umfangreicher werden, spielt auch das Zwischenmenschliche und Soziale eine große Rolle. Man ist nicht nur technischer Koordinator, sondern auch Vermittler zwischen den unterschiedlichen Abteilungen. Je reibungsloser diese Kommunikation stattfindet, desto zufriedenstellender kann das Ergebnis werden. Wenn dann noch sprachliche „Herausforderungen“ im internationalen Bereich dazukommen, ist Kommunikation ein wesentlicher Punkt. Da die Projekt-Teams immer größer werden, ist es wichtig, als Projektleiter eine Führungsrolle in den dynamischen Teams ausfüllen und gut anleiten zu können. Ein PM bei der TID hat nicht nur ein Projekt, sondern mehrere parallellaufende. Das Auftragsvolumen ist angestiegen und dadurch ist es sehr wichtig, sein Vorgehen gut zu planen und zu strukturieren. Was unsere Kunden an der TID sehr schätzen, ist das Transferwissen, das die PMs mitbringen. Wir versuchen, für jede Anforderung eine Lösung zu finden. Die enge und direkte Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Kollegen ist essentiell.

Welche Anforderungen hat die TID an einen PM?

Was natürlich nicht fehlen darf, sind sehr gute PC-Kenntnisse. Die TID legt Wert darauf, dass ein PM in der Projektarbeit gewisses technisches Vorwissen mitbringt. Technische Affinität und der unbedingte Wille, am Puls der Zeit zu bleiben sind unabdingbar. Um das Wissen und die Erfahrungen unter den Mitarbeitern zu steigern und von den Erfahrungen der KollegInnen zu lernen, baut die TID derzeit eine interne „Akademie“ auf, um eine grundlegende Wissensbasis zu schaffen. Lernziele und Lernkontrollen helfen dabei, wenig erfahrenen PMs das Wissen erfahrener PMs mitzugeben.

Weitere Aufgaben sind: Auswirkungen abschätzen, vorausschauendes Planen, Anforderungen schnell erkennen und zeitnah alles in die richtigen Bahnen lenken, Koordinieren der Aufgaben im eigenen Team erfordert Struktur und diszipliniertes Arbeiten.

Bei organisatorischen Aufgaben wie der Reiseplanung und der Koordination zwischen Vertrieb und Projektmanagement unterstützt mittlerweile eine speziell für den PM-Bereich zuständige Projektassistenz.

Welche Aspekte als PM bei der TID finden Sie persönlich besonders attraktiv?

Was meiner Meinung nach sehr spannend ist, sind die Einblicke in unterschiedliche Branchen unserer Kunden, zu denen man normalerweise keinen Zugang hat. Wenn man Glück hat, findet sich bei Kundenbesuchen vor Ort noch Zeit, um beispielsweise das Werk, die Produktions-Prozesse etc. zu besichtigen. Das hilft natürlich dabei, sich das Projekt noch besser vorstellen zu können und bietet spannende Einblicke.

Die technische Kompetenz der PMs bei der TID ist schon etwas Besonderes! Man findet sehr gute Berater aus allen Bereichen. Der Informationsaustausch und die gegenseitige Hilfe zeichnen die Zusammenarbeit in der „TID-Familie“ aus und sind der Schlüssel für ein erfolgreiches Gesamtergebnis.

Mein Leitsatz im PM und Consulting: „Ein Spezialist ist jemand, der in einem eng abgesteckten Fachgebiet jeden möglichen Fehler schon begangen hat.“

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