GROB-Gruppe – Kompetenz für modernste Technik in aller Welt

GROB entwickelte sich seit seiner Gründung 1926 zu einem international operierenden Familienunternehmen mit Stammsitz in Mindelheim. Das Produktportfolio reicht vom Universal-Bearbeitungszentrum bis zum hoch komplexen Fertigungssystem mit eigener Automatisierung, von Montageeinheiten in der Zerspanung bis hin zu voll automatisierten Montagelinien.

Die GROB – Gruppe weltweit

Das Familienunternehmen hat vier Produktionsstätten in Mindelheim, Brasilien, USA und China und acht Vertriebs- und Serviceniederlassungen in Südkorea, China, Indien, Moskau, Großbritannien, Ungarn und Mexiko. Weltweit erwirtschaftet die GROB-Gruppe mit etwa 4.500 Mitarbeitern eine Leistung von 960 Millionen Euro (2013).

Kompetenz, hohe Innovationskraft, Qualität auch in Form einer hohen Fertigungstiefe und Zuverlässigkeit stehen für den Namen GROB. Das Wichtigste für die GROB-WERKE sind ihre Kunden und deren Produkte – die Werkstücke. Jahrzehntelange Erfahrung, hohe Qualität und Zuverlässigkeit in Ausführung und Lieferung garantieren den GROB-Kunden eine optimale Betreuung in allen Belangen des Systemgeschäfts und der Universalmaschinen.

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Zeitgemäße und individuelle Dokumentation für jede Maschine

Die Produktionsstücklisten wurden aus SAP exportiert und manuell angepasst, die Grafiken mit diversen Programmen aufbereitet. Beides zusammen wurde dann mit Microsoft Word in ein Layout gebracht und als PDF und auf Papier publiziert. Um den Erstellaufwand in Grenzen zu halten, wurden nur allgemeine Kataloge – ohne Bestellnummern – erzeugt.

Anforderungen

Servicetechniker und Kunden erwarten von GROB zeitgemäße Ersatzteilkataloge, die einfach und intuitiv zu bedienen sind und das schnelle und eindeutige Identifizieren von Ersatzteilen ermöglichen. Ein wichtiger Aspekt sind Sprachversionen. Es sollte ohne großen Aufwand und Mehrkosten möglich sein, die Kataloge in beliebige Kundensprachen zu übersetzen.

Eine weitgehend automatisierte Katalogproduktion ermöglicht die Erzeugung von individuellen, maschinenspezifischen Katalogen.

Lösung

Als Basis für den Ersatzteilkatalog wird über eine hausintern programmierte Schnittstelle, das „GIS“ (GROB- Informations-System) eine individuelle Strukturstückliste aus SAP exportiert. Von den Baugruppen mit Ersatz- und Verschleißteilen werden die vom Konstrukteur in NX erzeugten Zusammenstellungszeichnungen über eine Suchabfrage im „GIS“ gesammelt und aus dem PLM – System Teamcenter exportiert.

Der anschließende Publikationsprozess erfolgt vollautomatisch.

Derzeit wird eine HTML – Variante auf CD an den Kunden ausgeliefert.

Für interne Zwecke wird den Servicemonteuren bei Bedarf eine HTML-Variante mit mehr Informationen zu der Maschine auf einem verschlüsselten USB-Stick mitgegeben.

Den Papierkatalog gibt es nur noch auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden. Die Teileidentifikation sollte der Kunde ausschließlich im elektronischen Katalog vornehmen, um Fehlbestellungen durch falsches „Abschreiben“ vom Papier zu verhindern.

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Fazit

Bei GROB profitieren vor allem die technische Dokumentation und der Aftersales – Service von der Einführung des CATALOGcreator®. Besonders hervorzuheben sind folgende Ergebnisse:

  • Der Erstellungsprozess der Kataloge ist weitgehend automatisiert
  • Die Qualität der Kataloge hat signifikant zugenommen
  • Die Identifikation der Ersatzteile ist wesentlich einfacher geworden
  • Der Aufwand im Aftersales-Service wurde deutlich reduziert
  • Fehlbestellungen wurden minimiert
  • Die Akzeptanz des „neuen Ersatzteilkatalogs“ ist ausgezeichnet

Für die nahe Zukunft ist geplant, weitere Zusatzinformationen, wie z.B. Datenblätter und Schaltpläne in den Katalog zu integrieren.

„Mit dem CATALOGcreator® haben wir eine Lösung gefunden, mit der wir dem Kunden die individuelle Dokumentation seiner gekauften Maschine liefern können – als zeitgemäße und zukunftssichere Maschinendokumentation.

Besonders gut hat uns gefallen, dass die TID Informatik das Projekt professionell und zielorientiert begleitet hat und wir die Katalogerstellung innerhalb kurzer Zeit nach unserer Kaufentscheidung umstellen konnten.“

Stefan Spöcker, CAD-Dozent und KVP-Moderator bei den GROB-WERKEN

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