Entscheidung für CATALOGcreator®

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG setzt seine Serviceabwicklung dank der Software für elektronische Ersatzteilkataloge und Serviceportale CATALOGcreator® neu auf. Das Unternehmen hat sich für diese innovative und sehr flexible Lösung entschieden, nachdem sowohl die Kundenreferenzen für sich sprechen als auch die konkreten Anforderungen von Hermle mit dem CATALOGcreator® und der TID Informatik am besten umzusetzen sind.

 

Unternehmen

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG wurde 1938 gegründet und zählt heute zu den führenden Herstellern von Präzisions-Fräsmaschinen. Das Unternehmen mit Hauptsitz im schwäbischen Gosheim beschäftigt ca. 1.000 Mitarbeiter und verfügt über ein weit reichendes und engmaschiges Vertriebs- und Servicenetz rund um den Globus. Weltweit sind bereits mehr als 22.000 Maschinen von Hermle erfolgreich installiert. Die Kunden des Maschinenbauers kommen aus vielen Schlüsselbranchen: Von der Medizintechnik bis zum Rennsport. Von großen komplexen Bauteilen bis zu Kleinstbauteilen im Hightech-Bereich.

Ausgangssituation

Der After-Sales Service hat bei der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG einen sehr hohen Stellenwert und einen anerkannt guten Ruf in der Branche. Die Ersatzteil Dokumentation der jeweiligen Kundenmaschinen basiert bisher auf einem manuellen Prozess. Die Form der Ersatzteilzeichnungen und der Ersatzteilstücklisten, die im Unternehmen vorhanden sind, ist auf lange Sicht gesehen nicht mehr zeitgemäß. Um den After-Sales Service weiter ausbauen zu können und in der Ersatzteilbestimmung für den Service und unsere Kunden noch effizienter zu werden, war man sehr an der Einführung einer elektronischen Ersatzteilkatalog-Software interessiert.                

Anforderungen

Hermle strebte die Ausgabe der Daten – zu den bei den Kunden installierten Maschinen – aus einer zentralen Plattform an. Eine weitere Anforderung war die Nutzung der vorhandenen 3D CAD-Modelle für das Service-Portal. Wenn die 3D-Modelle aus der Konstruktion im elektronischen Katalog integriert sind, bietet sich noch ein weiterer großer Vorteil: aus den dreidimensionalen Modellen lassen sich automatisch die Ableitungen von 2D-Explosionszeichnungen erzeugen und als weitere Ansicht im Katalog auswählen. Das Hauptziel, das Hermle mit der Ersatzteilkatalog-Software erreichen wollte, war die einfache Informationsbeschaffung für die Servicemitarbeiter, um so die Reaktionszeiten im Service deutlich zu verkürzen.

Interview mit Lars Fröhlich (IT / Organisation) von Hermle

Was waren die entscheidenden Argumente für den CATALOGcreator® in der Endauswahl?

„Nachdem wir die verschiedenen Anbieter für elektronische Ersatzteilkataloge am Markt evaluiert hatten, waren noch zwei Anbieter in der Endauswahl. Diese haben wir zu einer Präsentation eingeladen. Die TID Informatik hat uns überzeugt, da die Integration unserer CAD-Daten wesentlich einfacher war als beim Wettbewerber. Die finale Entscheidung für den CATALOGcreator® fiel letztlich nach einer Produkt-Präsentation, in der neben den Fachabteilungen auch der Produkt- und Finanzvorstand von Hermle teilnahmen. Im Demokatalog, der mit unseren CAD-Daten und Stücklisten von der TID umgesetzt und präsentiert wurde, bekamen wir schon ein sehr gutes Gefühl, wie unser fertiger Katalog später aussehen kann. Dies gab uns die Sicherheit, beim richtigen Partner für elektronische Ersatzteilkataloge und Serviceportale zu sein. Mich hat in der Evaluation außerdem die Online-Präsenz der TID positiv beeinflusst, da die vielen Referenzberichte von namhaften Kunden schon für sich sprechen.“

Was waren die nächsten Schritte nach der Kaufentscheidung?

„Zuerst stand ein Proof of Concept (PoC) mit der TID auf dem Plan. Dieser diente dazu, die genauen Voraussetzungen und Ansprüche an die Daten für den elektronischen Ersatzteilkatalog zwischen unseren internen Abteilungen und den Fachleuten der TID abzuklären. Ziel unseres PoCs war es, eine erste Maschine komplett im 3D-Katalog darzustellen. Der PoC war für uns deshalb sehr wichtig, um über den weiteren Prozess Klarheit zu erhalten. Mit dem Prototyp haben wir die endgültige Bestätigung, dass wir auf den richtigen Anbieter gesetzt haben. Unsere Erwartungen aus der Pre-Sales-Phase wurden Stand heute voll erfüllt.“

Wer profitiert von der neuen Plattform für Ersatzteile?

„Im ersten Schritt wird natürlich der Service von der neuen Plattform für das Ersatzteilmanagement am meisten profitieren. Vor allem die schnelle Suche von Ersatzteilen und Informationen stehen für uns im Fokus. Basierend auf den ersten Erfahrungen aus dem Einsatz im Service wird die Plattform kontinuierlich ausgebaut. Themen wie eine SAP-Anbindung, Integration weiterer Dokumente und Schaltpläne in den Katalog könnten dann auf der To-Do-Liste stehen.  Wenn die Lösung intern etabliert ist, dann wäre der logische Schritt, den Katalog auch unseren Kunden zur Verfügung zu stellen, damit sie selbst ihre Teile einfach auswählen und bei uns anfordern können.“

Was zeichnet die TID als Unternehmen und in der Zusammenarbeit besonders aus?

„Die TID ist eine sehr innovative Firma. Sowohl die lösungsorientierte Arbeitsweise als auch die Prozesse sind gut strukturiert. Die Zusammenarbeit mit der TID empfinden wir insgesamt als sehr gut. Wir werden kompetent im gesamten Prozess begleitet und erhalten stets schnelle Hilfe auf unsere Fragen. Dank der Flexibilität der Software lassen sich auch Anforderungen, die sich neu ergeben, abbilden. Wir fühlen uns bei der TID gut aufgehoben und sind zu 100 % sicher, dass wir unsere Ziele wie geplant mit TID und dem CATALOGcreator® umsetzen werden.“

Was hat Ihnen persönlich im Auswahlprozess Sicherheit gegeben?

„Neben den fachlichen Argumenten und den Referenzkunden der TID, waren für mich die Teilnahme an den Kundenveranstaltungen (cDAY) wichtige Schlüsselerlebnisse. Die Atmosphäre ist dort sehr familiär, selbst bei über 300 Teilnehmern. Man trifft auf viele Kunden und andere Interessenten, mit denen man sich offen austauschen kann. Die Gespräche mit Anwendern des CATALOGcreator®, die informativen Vorträge und der Eindruck, den das Team der TID bei mir hinterlassen hat, hat mich in meiner Meinung bestärkt, dass wir uns für den richtigen Partner entschieden haben.“

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